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Clientspiele – Spass zum Nulltarif

In einem Browsergame bin ich froh wenn die Textnachricht „Sie haben ein Raumschiff abgeschossen“ mit einem Bild bekräftigt wird .. in einem Client gibt es eine actiongeladene 3d Raumschlacht in Echtzeit…

Ein Clientspiel verspricht Spieltiefe bei gleichzeitig intuitiverer Bedienung mehr Atmosphäre und mehr Action.

In der Anfangszeit bestanden die Online-Spiele vor allem aus Text-Adventures, MUDs und bekannten Brettspielen (Schach, Go usw.).
Mit Ultima Online konnte sich 1997 erstmals ein MMORPG etablieren, bei dem mehrere tausend Spieler gleichzeitig online sein können.

Heutzutage ist praktisch jedes Spiel-Prinzip als Online-Spiel vertreten, unabhängig von der notwendigen Leistung oder Komplexität. Es gibt ein großes Angebot an kostenlosen Onlinegames in allen Geschmacksrichtungen. Vom Fantasy-Rollenspiel über das Simulationsspiel bis hin zum Strategiespiel.

Client-Spiele benötigen, da sie plattformabhängig sind, die Installation einer Client-Software, damit der PC für den Multi-Player-Online-Modus funktionsfähig ist und die empfohlenen Hardware sollte vorhanden sein.

Ein Beispiel : Neverwinter Nights 2 – Storm of Zehir

Dateigröße: 6200 MB
*Downloadzeit
4 Mbit/s3 Std. 21 Min.
2 Mbit/s6 Std. 43 Min.
512 Kbit/s1 t 02 Std. 54 Min.
Minimale Systemanforderungen

OS : XP/Vista
Grafikmemory : 256 Mb mit Pixel Shader 3.0
Arbeitsspeicher : 256 Mb
Prozessor : 2 GHz
Festplattenspeicher : 10 Go
DirectX : 9.0c

Kosten

Bei den meisten MMORPGs werden im Gegensatz zu normalen Computerspielen in der Regel neben dem einfachen Kaufpreis zusätzlich monatliche Entgelte fällig. Die großen kommerziellen Anbieter verlangen dabei monatlich zwischen 10 € und 22 €.
Neben diesen Grundentgelten werden bei einzelnen Titeln auch für das Spielen mehrerer Charaktere (wie bei Final Fantasy XI) oder die Nutzung von zusätzlichen Funktionen, wie erweiterten Charakterbögen (so bei Everquest II), zusätzlich monatliche Entgelte berechnet. Während die Bezahlung meist mit einer Kreditkarte oder per Lastschriftverfahren funktioniert, gibt es immer mehr Spiele, die Game Cards – eine Art Prepaidkarte für MMORPGs – verkaufen (siehe World of Warcraft) oder andere unkonventionelle Bezahlmethoden anbieten.

wowcard

Quelle : amazon.de

Mit diesem Geld betreiben und warten die Anbieter die Serverfarmen, mit denen sich die Spieler verbinden, erweitern den Spielinhalt in Form neuer Gegenstände, Charaktere, Quests und warten bestehenden Inhalt mit regelmäßigen Software-Patches. Weitere Kostenfaktoren für den Anbieter stellen der starke Datenverkehr zwischen den Servern und den Tausenden an Spielern dar, sowie die Bereitstellung von fachlichem Service-Personal in jeder virtuellen Welt.

Bedingt kostenlose Spiele

Es gibt auch MMORPGs, die keine regelmäßigen Entgelte verlangen, wie z. B. Guild Wars oder Metin2. Guild Wars zB besitzt verschiedene Arten von Erweiterungen: kostenlose Updates, kostenpflichtige neue Kapitel (autonom spielbar) wie Factions und Nightfall oder kostenpflichtige Add-ons (nicht autonom spielbar) wie Eye of the North.

Bei diesen Spielen treten dann die Itemshops an die Stelle der Gamecards ..
kauf dir viele Sachen die das Leben einfach machen 🙂

itemshop-metin2

Quelle : metin2.de

Abschliessend ist zu sagen das die Client-Spiele oft nicht minderwertiger als die Kaufspiele sind. Sie stehen ihren großen Brüdern weder im Gameplay noch in der Grafik in etwas nach.

Lasst uns spielen …
demnächst : OnLive .. die Onlinespielezukunft ?