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Web 2.0 – Communities bestürmen das Internet

Das Web 2.0 wurde durch die Mitgestaltung von Inhalten durch die Nutzer einer Website eingeläutet.

Die AJAX Technologie (Beispiel qooxdoo) ist nicht gleichbedeutend mit Web 2.0, auch wenn diese die Internetangebote im desktopähnlichen look & feel daherkommen lässt. Eine Art Contentgenerierung wurde erfunden und löste die statischen Inhalte der jeweiligen Website ab. Nun wurden zur aktiven Teilnahme die Nutzer der Webangebote selbst eingeladen … wovon auch Gebrauch gemacht wird.
Formen von usergenerated Content wie WiKis, Blogs und viele andere Formen entstanden und das Web 2.0 war damit geboren.

Diese neue Form der Kommunikation enthält viele interessante Aspekte, so machen zum Beispiel diese eine Nutzung für das firmeninterne Intranet in Formen eines Wikis durchaus Sinn um Vorschläge zur Optimierung, Kritiken zum Produktionsablauf, Erfahrungen mit neuen Technologien schnell und kosteneffizent transparent zu machen. Dann können diese Beiträge dazu genutzt werden um Betriebsabläufe neu zu strukturieren und/oder zu verbessern. Diese Form der Kommunikation nennt man dann Brand Community.

Global gesehen können Communities dabei helfen die Verbindung zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden zu stärken. Beispielsweise können User das Angebot, oder die Form der Darstellung von Artikeln innerhalb eines Shops mitgestalten.

Hier sind oft hohe Synergieeffekte realisierbar. Durch die Implementierung von Produktbewertungen durch den Käufer, Kritiken in den zugehörigen Weblogs oder Foren und Vorschlägen zur Produktverbesserung zB in einem Feedbackformular der Bestellung beispielsweise sind Unternehmen in der Lage, ihre Produkte und Dienstleistungen weiter zu optimieren und ihr Portfolio anzupassen.

Das Resultat wird eine Dienstleistung oder ein Produkt sein, das den Wünschen des Käufers genauestens entspricht. Die optimale Darstellung von Angeboten in auf die Erwartungen der Zielgruppe wirkt seriös und damit erzeugt damit eine Erhöhung der Akzeptanz.

Soviel zu den wirtschftlichen Aspekten dieser Technologie ..
nun zu den derzeit auftretenden Formen.

Die grundlegenden Werkzeuge zur Kommunikation einer Community sind E-Mail, Foren, Chatsysteme, Newsboards, Tauschbörsen, MatchMaking. Wikis, Blogs u.v.m.

Kommerzielle Online-Community

Eine Online-Community die unter Aufsicht eines Unternehmens steht wird kommerzielle Online-Community genannt . Hier wird Infrastruktur des Unternehmens von der Gemeinschaft genutzt. Die Moderation wird meist von dem Unternehmen übernommen.

Das sogenannte Kundenforum, welches den Kunden die Kommunikation untereinander über die angebotenen Produkte und Dienstleistungen ermöglicht ist ein besondere Form einer kommerziellen Online-Community. Es erspart den Kunden den Aufbau einer eigenen Kommunikationsmöglichkeit.

Eine grössere Anzahl kommerzieller Online-Communities sind mit kommerziellen „Social Network“-Diensten verbunden. Geschlossenene Online-Communities wie MySpace, Facebook, studiVZ, StayFriends, wer-kennt-wen und Lokalisten erlauben keine Kommunikation mit Mitgliedern anderer Communities.

Viele Dienstleistungen werden mittlerweile mit einer kommerziellen Online-Community verbunden um Kunden an sich zu binden.

Eine Ausnahme in der Reihe der Mikro-Blogging-Dienste ist OpenMicroBlogging. Hier wird erlaubt über offene Standards Kommunikation mit beliebigen Personen aufzunehmen .

Themenorientierte Community

Die Anziehungskraft von themenorientierte Communities bekommen liegt in der Prägung aus einem Thema, welches alle Nutzer eint.

Hierbei sind zum Beispiel folgende Möglichkeiten relevant :

der Glaube, wie bei religiösen Communities
das Hobby wie bei Sci-Fi-Communities und Sport-Communities
politische Netzwerke bzw. PolitCommunities.

Methodenorientierte Communities

Wiki Community

Eine Online-Community, die sich um ein Wiki-Projekt herum bildet nennt man eine Wiki Community. Sie benutzen dafür eine Wiki-Software und sind daher eher weniger über Chat oder Foren organisiert und hier geht es vordergründig darum im Unterschied zu den anderen Online-Communities Inhalte anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen.

Voting Community

Eine Community deren Mitglieder sich einer Bewertung durch andere Mitglieder stellen nennt man Voting Community.

In den meisten Fällen werden ausschließlich Fotos der Mitglieder zur Bewertung gestellt, die üblicherweise mit null bis zehn Punkten bewertet werden können. Andere wirken ein wenig seriöser und beschäftigen sich mit Userbewertungen von Webseiten, Blogs etc.

Weiter gehe ich nun nicht darauf ein denn das würde jeden Rahmen sprengen 🙂

das nächste Thema :

VirtualCommunity vs. CyberCommunity .. wo liegt der Unterschied ?