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Browsergames auf Erfolgskurs

Viele Menschen suchen nach Kontakt zu anderen Menschen, das Internet bietet dafür genügend Möglichkeiten.

Als Beispiel nehmen wir nun die Browsergames, sie verstehen sich als die neue moderne Art im Internet zu spielen. Unter Browsergames versteht man Onlinespiele, die an einem PC über das Internet gespielt werden können. Anders als klassische Client-basierte Onlinespiele benötigen sie weder eine Installation noch ein Speichermedium um gestartet und gespielt werden zu können.

Die Kommunikation wird in der Regel durch Foren und interne Mailsysteme gewährleistet.

Warum sind Browsergames nun so erfolgreich ?

Aus der Sicht des Nutzers schlägt folgendes zu Buche :

    Kostenfreiheit (dann meist eingeschränkte Funktionalität)
    einfache Zugangsmöglichkeit
    permanente Aktualität durch Patches
    geringe Anforderungen an dein HeimPC
    große Communities

In der Regel sind Browsergames kostenlos. Es steht dem Einzelnen jedoch frei, den Programmierern und Entwicklern des Spiels einen freiwilligen Betrag zu spenden. Die Höhe ist hierbei dem Einzelnen selbst überlassen. Des weiteren gibt es die Möglichkeit einen Premiumaccount zu erwerben oder die sogenannten Itemshop-Systeme. Dazu jedoch mehr in einem anderen Post.

Wichtig ist für Browsergames die höchste Zugangsmöglichkeit für Onlinegames, die quasi weltweit gegeben ist. Man braucht lediglich einen Internet-Zugang. Dabei ist es unwichtig, ob man gerade von zu Hause aus, aus dem Internetcafe oder vom karibischen Strand aus Zugang findet.

Durch regelmäßige Patches und Betatests kann auf die Wünsche der Zielgruppe zeitnah reagiert und neue Spielinhalte angeboten werden. Die Spieler der Browsergames sind in speziellen Foren und Communities organisiert und helfen den Entwicklern nicht selten durch aktives Spielen und häufige Rückmeldungen beim Auftreten von Fehlern.
Auf der anderen Seite muss man natürlich auch ein Wort über Schwächen verlieren.
Diese Spiele können kein HighEnd-Grafik-Sound Ergebnis liefern, sondern beziehen sich meist eher auf Spielentscheidungen. Es hängt viel am Spielprinzip, es kann nicht durch Grafik oder Sound kompensiert werden.

Ein entscheidender Vorteil sind die Hardwareanforderungen an den PC. Diese sind verhältnismäßig gering, es muss nur der Browser laufen.Somit findet sich auch hier ein weites Spektrum an potentiellen Spielern.

In Browsergames spielen mehrere tausend Mitspieler in einer gemeinsamen Welt mit – und gegeneinander. Die Welt läuft permanent, 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag. Jeder Spieler entschiedet für sich wann, wie lange und wie oft er seinen Account besucht und an der virtuellen Welt teilnimmt. Den typischen Nutzer eines Browsergames gibt es nicht, hier sind sämtliche soziale Schichten und Spieler jeden Alters vertreten. Oft sind durch Browsergames virtuelle und reale Freundschaften und sogar Partnerschaften entstanden.

Aus der Sicht der Entwickler verbucht man dieses :

geringe laufende Kosten
Plattformunabhängigkeit
geringe Entwicklungskosten

Kosten entstehen dem Anbieter eines Browsergames überwiegend durch die Nutzung von Servern, welche die Verfügbarkeit des Spiels gewährleisten.

Browsergames sind weitestgehend plattformunabhängig. Wie der Name sagt, braucht man lediglich einen Browser, ein Standard-Feature wie man es sowohl bei Unix als auch bei Windows Systemen durchgehend findet.

Im Vergleich zu „normalen“ Computerspielen kosten sie in der Entwicklung nur einen Bruchteil. Man hat die Möglichkeit das Spiel vor Erwerb zu testen, die Demo-Funktion des Spiels ist gegeben. Genauso verhält es sich mit den geringen Kosten für Entwickler. Diese können aber auch stark unterschiedlich ausfallen, jedoch sind die Grundausstattung wie ein Server, PHP-Scriptsprache etc. im Verhältnis zu „normalen“ Computerspielentwicklungsumgebungen sehr viel geringer.
Auf der anderen Seite ist aber nun ein höherer Aufwand an Kundenpflege erforderlich, Community Managment genannt, welcher massiv zusätzlich Kosten verursacht.

Endbetrachtung :

Dieser Markt ist ein noch junger Markt, der dabei ist sein großes Potential zu entfalten. Im Laufe des letzten Jahres hat sich die Qualität von vielen Browsergames stark verbessert.
Die ehemaligen Publisherfirmen werden größer und professioneller, die Qualität der Spiele passt sich den steigenden Möglichkeiten des Web an. Die Zahl der Browserspieler wächst zu Zeit jährlich ca. um einen zweistelligen Prozentwert. Ein Ende dieser Entwicklung ist noch nicht abzusehen. Große Firmen wie Bigpoint oder Gameforge werden zu Unternehmen mit vielen Mitarbeitern und unzähligen Games in ihrem Portfolio.

Summa summarum scheint das Browsergame einen Erfolgskurs zu zeichnen, der sich auch weiter fortsetzten könnte. Die genannten Grundlagen des Browsergames sind von dauernder Natur und da in Zukunft Verbesserungen in den Browser (-Techniken) erwartet werden, werden diese auch dem Browsergame zugute kommen.

Soviel zu Browsergames .. Clientgames werde ich demnächst beleuchten

Euer Woxi

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Warum spielen wir ?

Vielen Menschen liegt das Spielen am Herzen, es wurde uns sozusagen mit in die Wiege gelegt und ermöglicht uns die Welt mit anderen Auge zusehen und dieser auch wenn nötig zu entfliehen.

Ein kleiner Ausflug in die Pädagogik bringt folgende Aspekte zum Vorschein:

Das Lernspiel befriedigt unser Bedürfnis nach Informationen, die Freude an der Bewegung ermöglicht es dem Menschen viele Prinzipien der Natur und deren Gesetze zu erfahren. Das simple Spiel mit Bauklötzen ermöglicht es im kleinen große Konstruktionen zu erschaffen, das „Als-ob-Spiel“ spielt mit der Kreativität der Gedanken und  erschafft uns fiktive Welten (auch genannt Utopie). Das „Vater, Mutter, Kind“ Spiel ist die klassische Form des Rollenspieles, „Mensch ärgere dich nicht“ dagegen ist ein Spiel das nach festen Regeln gespielt wird und uns eventuell auf Niederlagen im Leben vorbereitet.

Irgendwann ist es dann soweit .. der Mensch geht aufrecht und will nicht mehr mit Bauklötzen spielen und nimmt stattdessen „Sim City“. Nun hat man das Spiel gerade nicht zur Hand und da man ja einen Computer mit Internetzugang besitzt landet man hier im WWW.

Ja, die Welt der Internets wird immer populärer und durch relativ geringe Kosten des Anschlusses mit diversen Bandbreiten und Flatrates ist es für fast alle erschwinglich.

Immer mehr Computerspiele haben eine Anbindung an das Internet für Multiplayer-Spiele (MMORPGs).

Diese Spiele erfordern einen Download eines sogenannten Clienten mit welchem man sich in die Spielwelt verbindet und dort seinen mehr oder weniger persönlichen Zielen folgt.

Diese Art der Spiele bedient die klassischen Rollenspiele als auch sogenannten Ballerspiele.

Einen anderen Weg schlagen die Browsergames (oder zu deutsch Browserspiele) ein.

Hier kann man sofort oftmals ohne eine Installation über das Internet mittels eines Browsers (Internet Explorer, Firefox, etc.) gegen tausende andere Spieler spielen und sich so mit diesen in Strategie, Taktik und spielerischem Können messen.

Diese Browserspiele bestechen durch modernste Technik wie Echtzeit, 3D und optisch ansprechende Grafiken und zeichnen sich durch Action, Spannung und Spaß beim Spielen aus.

Lange vergangen sind die Zeiten in welchen die Browsergames nur mittels Zahlen gesteuert worden und von Echtzeit noch keine Rede war. Die Anzahl dieser Browserspiele wächst Monat für Monat, die Vielfalt wird immer größer und durchdringt alle Spiel-Bereiche. Neben reinen Sportspielen wie Autorennen oder Fußball gibt es actiongeladene Spiele im Weltraum, auf See, im Wilden Westen oder als Kampfroboter in Arenen.

Bei dieser großen Auswahl findet garantiert jeder sein passendes Spiel im Internet.

Meine nächsten Artikel in dieser Kategorie beleuchten dann näher die verschiedenen Arten von Spielen und deren Kostenfreiheit ..

Euer Woxi