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Die virtuelle Ökonomie im Internet

Heute mal ein ganz kurzes Essay aus meiner Blickrichtung zu diesem Thema

Das Geschäftsmodell der virtuellen Güter ist denkbar einfach. Man lässt seine Kunden nicht mehr für die Teilnahme an einem Spiel zahlen.

Kostenlos ist DAS Schlagwort. 😀

Um Kunden anzulocken muss das Spiel selbst kostenlos sein. Nur dafür können die Spieler sich halt Gegenstände, Fortbewegungsmittel, Grund und Boden sowie Fähigkeiten kaufen … Alles für eine schöne virtuelle Welt …

Ein Beispiel für so ein Geschäftsmodell ist Runes of Magic. Das Spiel selbst ist kostenlos, aber die Verbesserung der Rüstung oder Waffen ist mit den ingame angebotenen „Verbesserungsitems“ schlichtweg so gut wie nicht möglich, dafür gibts dann ja die besseren Verbesserungsitems in einem Itemshop zu kaufen. Diese Items bezahlt man mit Diamanten, welche natürlich echtes Geld kosten.

An diesem Punkt sage es mal so .. irgendwie müssen z.B. die Angestellten im Support und die laufenden Serverkosten finanziert werden .. also ist das schon vollkommen in Ordnung.

Bei anderen Spielen hingegen kann man sich in Itemshops Kleidung kaufen welche die Fähigkeiten des Avatars stark erhöhen, diese Kleidung kann man aber gar nicht auf normalem Wege in der Spielewelt erhalten.

Ja jetzt kommt das heissgeliebte Argument der Publisher solcher „kostenlosen“ Onlinespiele .. man kann das Item ja auch ingame von anderen Spielern kaufen ..

Öhm ja … aber nur wenn es ein anderer Spieler dieses bereits für echtes Geld gekauft hat oder ? … also hat der Publisher in jedem Fall die Euros in der Tasche.:)

Die Spitze des Eisberges wird aber langsam von dem Bereich Offlinegames erreicht.

Die Sims kennt jeder .. zum Beispiel in dem niegelnagelneuen heiss erwarteten Teil 3 dieser Reihe gibts auch etwas sehr kreatives :

Den Store im World Wide Web …

Und da wird geworben : Gestalte dein Spiel mit exklusiven Objekten nach deinem Geschmack!

Ähm ich kenn noch die Sims 2 .. da gab und gibt es eine Riesencommunity welche sich die Gestaltungsobjekte selbst bastelt und diese weitergibt …

Wer will denn, bitte schön, Gestaltungsobjekte für ein Spiel kaufen wo die Programmierer nur den „Sperrmüll“ in das Spiel implementieren durften ?

Nette Sichtweise .. wie ein Autokauf wo der Verkäufer sagt : „Der Nobelhobel hier ist doch totschick oder ? Nur die Reifen musst du extra bezahlen!

Wie nennt man denn sowas nun ? Neue Geschäftsidee oder Angebotsoptimierung ? 😀

So Long .. Euer Woxi

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