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Die virtuelle Ökonomie im Internet

Heute mal ein ganz kurzes Essay aus meiner Blickrichtung zu diesem Thema

Das Geschäftsmodell der virtuellen Güter ist denkbar einfach. Man lässt seine Kunden nicht mehr für die Teilnahme an einem Spiel zahlen.

Kostenlos ist DAS Schlagwort. 😀

Um Kunden anzulocken muss das Spiel selbst kostenlos sein. Nur dafür können die Spieler sich halt Gegenstände, Fortbewegungsmittel, Grund und Boden sowie Fähigkeiten kaufen … Alles für eine schöne virtuelle Welt …

Ein Beispiel für so ein Geschäftsmodell ist Runes of Magic. Das Spiel selbst ist kostenlos, aber die Verbesserung der Rüstung oder Waffen ist mit den ingame angebotenen „Verbesserungsitems“ schlichtweg so gut wie nicht möglich, dafür gibts dann ja die besseren Verbesserungsitems in einem Itemshop zu kaufen. Diese Items bezahlt man mit Diamanten, welche natürlich echtes Geld kosten.

An diesem Punkt sage es mal so .. irgendwie müssen z.B. die Angestellten im Support und die laufenden Serverkosten finanziert werden .. also ist das schon vollkommen in Ordnung.

Bei anderen Spielen hingegen kann man sich in Itemshops Kleidung kaufen welche die Fähigkeiten des Avatars stark erhöhen, diese Kleidung kann man aber gar nicht auf normalem Wege in der Spielewelt erhalten.

Ja jetzt kommt das heissgeliebte Argument der Publisher solcher „kostenlosen“ Onlinespiele .. man kann das Item ja auch ingame von anderen Spielern kaufen ..

Öhm ja … aber nur wenn es ein anderer Spieler dieses bereits für echtes Geld gekauft hat oder ? … also hat der Publisher in jedem Fall die Euros in der Tasche.:)

Die Spitze des Eisberges wird aber langsam von dem Bereich Offlinegames erreicht.

Die Sims kennt jeder .. zum Beispiel in dem niegelnagelneuen heiss erwarteten Teil 3 dieser Reihe gibts auch etwas sehr kreatives :

Den Store im World Wide Web …

Und da wird geworben : Gestalte dein Spiel mit exklusiven Objekten nach deinem Geschmack!

Ähm ich kenn noch die Sims 2 .. da gab und gibt es eine Riesencommunity welche sich die Gestaltungsobjekte selbst bastelt und diese weitergibt …

Wer will denn, bitte schön, Gestaltungsobjekte für ein Spiel kaufen wo die Programmierer nur den „Sperrmüll“ in das Spiel implementieren durften ?

Nette Sichtweise .. wie ein Autokauf wo der Verkäufer sagt : „Der Nobelhobel hier ist doch totschick oder ? Nur die Reifen musst du extra bezahlen!

Wie nennt man denn sowas nun ? Neue Geschäftsidee oder Angebotsoptimierung ? 😀

So Long .. Euer Woxi

Wenn das Spielgeld auch noch wertvoll wird …

Millionen von Menschen sind weltweit über Social Networks miteinander vereinigt und spielen in virtuellen Welten.
Ob man nun nebenher ein einfaches kleines Browsergame oder ein aufregendes und hochkompliziertes MMOPRPG spielt, welches mittlerweile in den Köpfen der Spieler einem Hobby gleichgestellt ist, bleibt der Grundgedanke überall der gleiche:

Der Bedarf an den virtuellen Gütern ist von den Publishern bewusst erzeugt und der Wert ensteht nun in den Köpfen der Spieler. Umso mehr ich als Publisher solch eines Spiels solch einen Bedarf erzeuge desto mehr Menschen haben an diesen eigentlich nicht existierenden Gütern Bedarf und sie werden plötzlich wertvoll plötzlich in der realen Welt.

Via Ebay werden Spielaccounts verkauft .. ach nein nur die aufgewendete Zeit .. anders geht es nicht laut den AGB´s der Publisher. Auf der anderen Seite der Medallie bezahlen Firmen bezahlen viel Geld für virtuelle Niederlassungen.. sowas nennt man denn schlicht und einfach Werbung 😉

Ein Beispiel wäre das hier:

Echtzeit-Werbung in Online-Games am Start
Zitat:

Zum ersten Mal wird in dem Spiel Werbung von RealNetworks zu sehen sein, die nicht fix vorgegeben ist, sondern beimSpielen im Internet austauschbar ist. Die Technologie des New Yorker Unternehmens Massive erlaubt nicht nur die Platzierung von Werbung während eines laufenden Online-Games, sondern misst auch den Impact der Werbung ähnlich wie beim TV-Werbespot.

Toll nicht ? Nu haben wir auch die Fernsehwerbung demnächst beim Onlinespielen .. ich stell mir das mal bildlich vor :
Mitten im wilden Bosskampfgemetzel (ich nehme mal an der Boss ist ein Wal) kommt dann auf einem dezent im Hintergrund eingeblendeten Werbeplakat eine Greenpeace Einblendung „Rettet die Wale“. Ich glaub ich würde vor Lachen vom Stuhl kippen und der arme Avatar haucht sein Leben aus 🙂  Nuja im Itemshop gibts was zum Wiederbeleben für 55 Coins und Greenpeace hat gewonnen weil der Wal hat überlebt .. alles schick 😀

Auch die Spielewährungen und Besitztümer der Accounts werden mittlerweile munter gehandelt. Jeder wer schon mal so ein Spiel angetestet hat hat den Begriff Goldseller schon mal bewusst oder unterbewusst wahrgenommen .. das ist mir dann später ein extra Thema wert..

In manchen Onlineportalen lassen sich die Währungen von Rollenspielen auch direkt in bares Geld tauschen.

An dieser Stelle nenn ich extra keine Namen .. weil ich keine kostenlose Werbung machen 😛

Ganz wie im realen Leben gibt es auch in den virtuellen Welten inzwischen wertvolle Marken und Produkte.Die Wechselkurse von Spielgeld in echte Scheine ähneln bereits teilweise einem Aktienmarkt .

Alles ist möglich …

Doch warum überhaupt für Bildschirmpixel Geld ausgeben? Menschen investieren sechsstellige Beträge in virtuelle Items welche es eigentlich gar nicht gibt. Und andere wiederrum verdienen viel Geld damit – so sieht die Welt der virtuellen Güter aus. Man muss wohl sehr an eine Sache glauben, damit sie einen Wert bekommt.

Vor fünf Jahren erregte ein gewisser Jon Jacobs, Nickname Neverdie, Aufsehen, als er für Items in einem Online-Spiel  100 000 echte Dollars (zirka 78 000 Euro) ausgab. Doch es geht noch besser.

Ein gewisser Buzz „Erik“ Lightyear kaufte 2010 Items  für über drei Millionen Spielgeld. Der Umrechnungskurs der virtuellen Währung in echte US-Dollar war zu diesem Zeitpunkt 1:10.

Viel Spass beim Suchen nach dem Spiel .. genug Infos für google sind vorhanden 🙂

Ich könnte nun auch aus meinem persönlichen Nähkästchen plaudern .. aber das wär ja nur ein Spieler in einem Browsergame 🙂

Was manchen Leuten bei solch Käufen durch den Kopf geht vermag ich ehrlich gesagt nicht nachzuvollziehen .. aber glücklicherweise sind ja alle Menschen unterschiedlich.

Das nächste mal : Ein Ausblick auf die virtuelle Ökonomie

Euer Woxi

Webradio radiounlimited besser als UKW .. wird das UKW bald abgelöst ?

RadioUnlimited .. die Site der unbegrenzten Möglichkeiten

radiounlimited Logo

RadioUnlimited ist ein Webradio welches grundsätzlich mit sehr ansprechenden Programm und deutschsprachigen Moderatoren aufwarten kann.
Ich höre nun seit einer ganzen Weile zu – und finde es immer wieder gut, abwechslungsreich und programmtechnisch sehr ausgewogen.

Sitz des Radios ist der Ort Littleton in den USA und dementsprechend lautet das Motto .. die Site der unbegrenzten Möglichkeiten.

Die Zuhörerschaft würde ich als durchweg ausgewogen betrachten. Beginnt bei ca. 16 Jahre und endet irgendwo hinter 60. Es gibt alle Musikrichtungen zu hören, und was mir persönlich sehr wichtig ist auch für alle Altersgruppen.

Bei anderen Radios ist es doch meist spartengebunden und die Älteren kommen nur sehr wenig auf Ihre Kosten, weil nicht viele Oldies laufen oder andersherum die Jüngeren fühlen sich nicht recht verstanden weil kein House, Techno, etc läuft.

Bei RadioUnlimited ist jedoch jeder Hörer gut aufgehoben, denn es gibt Sendeformate (komm ich später noch drauf zu sprechen) die wirklich gut gemacht und umgesetzt werden von den einzelnen Moderatoren.

Wobei wir dann auch schon beim Thema Moderatoren wären:
Aktuell hat RadioUnlimited über 40 Moderatoren aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt und durch alle Alterklassen und Musikgenres.

Bei RadioUnlimited kann man 24h Spaß haben.
Über die Homepage erreicht man alles Wichtige zum Radio und seinen Machern.
Es gibt eine grosse Bildergalerie, ein betreutes Forum und alles was man sonst noch so zum Glücklichsein braucht.

Der erste Eindruck der Homepage ist auf jeden Fall ein Aha Effekt, denn wo die meisten Radios mit Blinkis zu überzeugen versuchen und deren HP fast vor animierten Gifs explodiert, überzeugt RadioUnlimited durch seriöses aber auch verspieltes Aussehen und harmonische Seitengestaltung.

Die Homepage ist logisch aufgebaut … sprich man sieht sofort welcher DJ online ist welcher DJ wann online kommt und und und … wie gesagt, darüber erreicht man alles was notwendig ist.

Das volle Potenzial der Webseite eröffnet sich dann erst dem eingeloggten User. Jetzt erscheinen solche „profanen“ Sachen wie die Shoutbox und die Wunschbox mit welcher man direkt mit dem aktuellen DJ schreiben kann und seine Wünsche an dieser Stelle loswerden kann.

Ansonsten ist die Seite denk ich führend mit nur einer einzigen Bannereinblendung. Aus diesem Grunde kann man getrost jedweden Bannerblocker auf dieser Seite deaktivieren 🙂

Chatten geht natürlich auch eingeloggt über die HP , hier gibt es allerdings noch was besonders zu dem ich im nächsten Punkt kommen möchte.
Der Chat öffnet in einem Extrafenster und wartet mit genügend Highlights auf um sich sofort wohlzufühlen : Man ist sofort mit dem dazugehörigen Nick eingeloggt und nach kleinen Eintellungen (Schriftfarbe/größe) kann man sofort loschreiben.

Willkommen bei radiounlimited

Besonders zu erwähnen sind die unlimited Cams, was bedeutet dass jeder User der aktuell seine Webcam in Funktion hat über einen kleinen Button im Chat zuschaltbar und betrachtbar ist. Dabei kommen auch öfters witzige Begebenheiten zustande .. ich plaudere nun aber nicht aus dem Nähkästchen 🙂

Auf der Seite fühlt man sich sehr gut aufgehoben und hat direkt das Gefühl dazuzugehören. Vom Aspekt des Services aus auch ganz weit oben angesiedelt. Man findet im Chat fast immer eine Ansprechpartner der einem mit Rat und Tat zur Seite steht. Leider kenne ich auch Webradios, wo man erst abends einen Verantwortlichen antrifft und man sich sozusagen nach deren Lebensstandart richten muss und nicht umgekehrt.

Bei RadioUnlimited läuft 24h moderierte Musik.

Genaue Sendevorgaben gibt es bei diesem Radio nicht ausser donnerstags Country 20-22 Uhr, sonntags die Charts 18-21 Uhr und samstags 15 Uhr die Bundesliga Show. Alle anderen Sendungen haben keine feste Sendezeit, dadurch ergibt sich eine ständige Abwechslung des Angebotes. Regeln bezüglich der Musikauswahl gibt es nicht ausser eine selbstauferlegte und zwar zwischen 6 und 22 Uhr MEZ wird nur jugendfreie Musik gesendet.

Was RadioUnlimited auch noch von anderen Radios unterscheidet ist die Tatsache dass die Inhaberin des Radios von Team kein Geld will.
Zitat von der Chefin :
Unsere „modi gebuehren“ heissen Ehrlichkeit, Zuverlaessigkeit und Teamfaehigkeit 🙂

Meine abschließende Bewertung:

Für mich der Sender im Netz.
Bei weitem nicht so zugeknöpft wie ein UKW Radio.
Ich kann jeden Modi während seiner Sendung erreichen.
Meine persönlichen Musikwünsche abgeben und finde für meinen Teil: das macht richtig Laune.

Besonderheiten bei RadioUnlimited:

Den Player, also die Technik um Radio zu hören, kann man bei RadioUnlimited entführen und mit auf seine HP nehmen.

Webplayer

Einen Chat mit WebCam Funktion. Es gibt nichts schöneres als dem Moderator zuzuschauen, wenn der abgeht wie die Feuerwehr!

Für mich die bessere Radiovariante mit jeder Menge User- und vor allem dem Moderatorenkontakt.

Kurzum: Wer RadioUnlimited nicht kennt hat die Welt verpennt! Absolut empfehlenswert!

Communities als Geldmaschine

Wie kann man mit einer Community Geld verdienen ?
Ich versuche es von dieser Seite ein wenig zu beleuchten und in dem Sinne meines Blogs auch wieder in Frage zu stellen 🙂

Level 1Erschaffung der virtuellen Gemeinschaft

Die größte Stärke des Internet liegt neben dem Informationsangebot in den Kommunikationsmöglichkeiten, die es den Nutzern bietet. Auf bequeme Weise kann jeder nach seinen Interessen mit anderen Menschen in Kontakt treten und sich austauschen.

Internet-Applikationen wie E-Mail, Chat oder Mailinglisten sind sinnvoll und sie ermöglichen den zwischenmenschlichen Kontakt. Das Konzept der Virtual Communities (deutsch: Digitale Gemeinschaften) macht sich diese sozialen Bedürfnisse zunutze.

Folgende Inhalte sollten präsent sein um eine Virtual Community entstehen zu lassen :

Punkt 1: Diskussionsforen

Sie sollten thematisch gegliedert sein und enthalten moderierte/ unmoderierte Gruppenbestandteile. Beachte : Beiträge in Foren sind nach einem bestimmten Rhythmus vergänglich und die Diskussion verläuft asynchron.

Punkt 2: Chaträume

Chaträume ermöglichen den direkten Kontakt, sie sind ein großer Anziehungspunkt in den Communities und können den Beweis für eine funktionierende Community erbringen.

Punkt 3: Gästebücher

Hier erscheinen die globalen Kommentare und Kritiken zu einer Webseite aber die Beiträge stehen meist nicht zueinander in Bezug und es ergibt sich eine schnelle und einfache Response-Möglichkeit.

Punkt 4: Anzeigesysteme

Eingeteilt in Rubriken geben sie direkte Antwortmöglichkeiten an Inserenten besitzen sie einen Chiffre als Ersatz für Klarnamen des Absenders. Hier gibt es eine begrenzte und zeitlich steuerbare Laufzeit und meist erfolgt keine Veröffentlichung der Antworten.

Punkt 5: Free E-Mail und Free Webspace inclusive Download-Bereich
(ab hier auch bezug auf Level 4)

Kostenlose Features gebündelt mit einer Unabhängig vom Provider und vom Clienten erhalten fast immer regen Response. Positiv dabei ist die Anonymisierung des Mitgliedes und wenn man mag, kann man hier individuelles Shopsystem mit integrieren. Der Inhalt einer Community beruht auf der Voraussetzung das eine Konzentration auf einen Themenschwerpunkt erfolgt.

Punkt 6: Keine Mitglieds- und Benutzungsgebühren

Zu diesem Zeitpunkt des Relaunches einer Community erhebt man keinerlei Gebühren !

Level 2 Beteiligungen in einer Community

Man nutzt die Mitglieder als Content-Lieferanten und die Kommunikation zwischen den Besuchern (und nicht zwischen dem Betreiber der Website und Besucher !) sollte gefördert werden. Damit letztendlich Inhalt und Kommunikation verschmelzen sollte die Verbreitung und Verwendung von Informationen von den Besuchern selbst stammen.

Der Betreiber der Webseite stellt lediglich die Inhalte bereit, der Anbieter steht im Hintergrund und erschafft die Plattform. Das Ziel ist es soziale Bedürfnisse zu befriedigen und den Besuchern eine Anlaufstelle zur Kommunikation mit Gleichgesinnten zu einem bestimmten Themenschwerpunkt zu bieten.

Natürlich sollte der Betreiber auch als Herausgeber fungieren und den Mitgliedern Material zur Diskussion zur Verfügung stellen .. sei es durch eigene Publikationen oder Fremdcontent. Ihm obliegt auch die Moderation dieser Plattform als auch die Kontrollfunktion im selbigen. Auch Einträge durch sogenannte Gastredner aus anderen Projekten sorgen immer meist für Zündstoff.

Level 3Das Sichern der Loyalität der Community

Dazu zählt die Beziehungen zwischen den Mitgliedern herzustellen und des weiteren die Beziehungen zwischen den Mitgliedern und dem Organisator und/oder Moderatoren der Community zu ermöglichen. Hier sollte man niemals den Aspekt der kundenspezifischen Interaktion außer Acht lassen.

Durch den Aufbau persönlicher Beziehungen in der Community werden die Mitglieder zu loyalen Mitgliedern, eine Bindung entsteht also in erster Linie durch persönliche Beziehungen der Mitglieder untereinander.
Das zu erreichende Ziel ist eine virtuelle Communitiy für Kunden mit gleichen Kaufprofilen.

Die Bereitstellung der telekommunikations- und informationstechnischen Infrastrukturen und Inhalte bewirkt noch keine erfolgreiche Etablierung von Community. Um die Ingangsetzung der angestrebten Interaktionen zu erreichen benötigt jede Community eine Mindestanzahl aktiver Mitglieder/Teilnehmer („kritische Masse“), durch die die Community am Leben gehalten wird. Ohne genügend Aktivitäten und Mitglieder entsteht die Community erst gar nicht und entwickelt nicht ihr Wachstumspotential.

Hier liegt die Herausforderung an die Organisatoren, die entstehende Community im Wachstum zu managen.

Level 4Geschäftsmöglichkeiten innerhalb einer Community

Von großem Interesse sind diese „virtuellen Gemeinschaften“ unter Gesichtspunkten wie E-Business, E-Commerce oder im Rahmen eines eigenständigen, Community-basierten Geschäftsmodells; ggf. finanziert durch Dritte (Affiliate Marketing, Sponsoring, (Werbebanner) oder die Mitglieder/Teilnehmer der Community.

Weiterhin nutzt man Communities als ergänzendes Handelsinstrument für Waren und Dienstleistungen oder als Instrument der Marktforschung (Online-Marktforschung).

Communities sind geradezu prädestiniert für gezielte Werbung, hier kommt dann die Möglichkeit eines individualisierten Shopsystems zum tragen, wobei hier die Erstellungen spezieller Kundenprofildatenbanken eine große Rolle spielt.
Hier bekommt man als Mitglied voll auf sich zugeschnittenen Informationen wie eine Auswahl bestimmter Produkte in der Form von anklickbaren Werbebannern oder die Wahl bestimmter Informationen und Funktionen über Textlinks.

Weiterhin kann man diese Produkte, Dienstleistungen oder Informationen sogenannte Gebühren für Sonderdienste erheben und dem Mitglied die Möglichkeit bieten zu einem „Premiumuser“ aufzusteigen um sich weitere exklusive Bereiche freizuschalten.
Hierdurch erhebt man eine Art Mitgliedergebühr, bestimmte Leistungen werden generell erbracht aber nur als „Premiumuser“ bekommt man die volle Power.

Fazit : Communities sind als eigenständige, profitable Geschäftsmodelle und als übergreifendes Element des e-Business: die neue Dimension für Content, Commerce und Service zu sehen.

Ich denke gerade darüber nach in wie vielen Communities ich bin
und was mich das kostet …. 😉

Bitte sagt Eure Meinung zu diesem Beitrag .. ohne Feedback ist mir langsam langweilig 😀

Euer Woxi

Web 2.0 – Communities bestürmen das Internet

Das Web 2.0 wurde durch die Mitgestaltung von Inhalten durch die Nutzer einer Website eingeläutet.

Die AJAX Technologie (Beispiel qooxdoo) ist nicht gleichbedeutend mit Web 2.0, auch wenn diese die Internetangebote im desktopähnlichen look & feel daherkommen lässt. Eine Art Contentgenerierung wurde erfunden und löste die statischen Inhalte der jeweiligen Website ab. Nun wurden zur aktiven Teilnahme die Nutzer der Webangebote selbst eingeladen … wovon auch Gebrauch gemacht wird.
Formen von usergenerated Content wie WiKis, Blogs und viele andere Formen entstanden und das Web 2.0 war damit geboren.

Diese neue Form der Kommunikation enthält viele interessante Aspekte, so machen zum Beispiel diese eine Nutzung für das firmeninterne Intranet in Formen eines Wikis durchaus Sinn um Vorschläge zur Optimierung, Kritiken zum Produktionsablauf, Erfahrungen mit neuen Technologien schnell und kosteneffizent transparent zu machen. Dann können diese Beiträge dazu genutzt werden um Betriebsabläufe neu zu strukturieren und/oder zu verbessern. Diese Form der Kommunikation nennt man dann Brand Community.

Global gesehen können Communities dabei helfen die Verbindung zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden zu stärken. Beispielsweise können User das Angebot, oder die Form der Darstellung von Artikeln innerhalb eines Shops mitgestalten.

Hier sind oft hohe Synergieeffekte realisierbar. Durch die Implementierung von Produktbewertungen durch den Käufer, Kritiken in den zugehörigen Weblogs oder Foren und Vorschlägen zur Produktverbesserung zB in einem Feedbackformular der Bestellung beispielsweise sind Unternehmen in der Lage, ihre Produkte und Dienstleistungen weiter zu optimieren und ihr Portfolio anzupassen.

Das Resultat wird eine Dienstleistung oder ein Produkt sein, das den Wünschen des Käufers genauestens entspricht. Die optimale Darstellung von Angeboten in auf die Erwartungen der Zielgruppe wirkt seriös und damit erzeugt damit eine Erhöhung der Akzeptanz.

Soviel zu den wirtschftlichen Aspekten dieser Technologie ..
nun zu den derzeit auftretenden Formen.

Die grundlegenden Werkzeuge zur Kommunikation einer Community sind E-Mail, Foren, Chatsysteme, Newsboards, Tauschbörsen, MatchMaking. Wikis, Blogs u.v.m.

Kommerzielle Online-Community

Eine Online-Community die unter Aufsicht eines Unternehmens steht wird kommerzielle Online-Community genannt . Hier wird Infrastruktur des Unternehmens von der Gemeinschaft genutzt. Die Moderation wird meist von dem Unternehmen übernommen.

Das sogenannte Kundenforum, welches den Kunden die Kommunikation untereinander über die angebotenen Produkte und Dienstleistungen ermöglicht ist ein besondere Form einer kommerziellen Online-Community. Es erspart den Kunden den Aufbau einer eigenen Kommunikationsmöglichkeit.

Eine grössere Anzahl kommerzieller Online-Communities sind mit kommerziellen „Social Network“-Diensten verbunden. Geschlossenene Online-Communities wie MySpace, Facebook, studiVZ, StayFriends, wer-kennt-wen und Lokalisten erlauben keine Kommunikation mit Mitgliedern anderer Communities.

Viele Dienstleistungen werden mittlerweile mit einer kommerziellen Online-Community verbunden um Kunden an sich zu binden.

Eine Ausnahme in der Reihe der Mikro-Blogging-Dienste ist OpenMicroBlogging. Hier wird erlaubt über offene Standards Kommunikation mit beliebigen Personen aufzunehmen .

Themenorientierte Community

Die Anziehungskraft von themenorientierte Communities bekommen liegt in der Prägung aus einem Thema, welches alle Nutzer eint.

Hierbei sind zum Beispiel folgende Möglichkeiten relevant :

der Glaube, wie bei religiösen Communities
das Hobby wie bei Sci-Fi-Communities und Sport-Communities
politische Netzwerke bzw. PolitCommunities.

Methodenorientierte Communities

Wiki Community

Eine Online-Community, die sich um ein Wiki-Projekt herum bildet nennt man eine Wiki Community. Sie benutzen dafür eine Wiki-Software und sind daher eher weniger über Chat oder Foren organisiert und hier geht es vordergründig darum im Unterschied zu den anderen Online-Communities Inhalte anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen.

Voting Community

Eine Community deren Mitglieder sich einer Bewertung durch andere Mitglieder stellen nennt man Voting Community.

In den meisten Fällen werden ausschließlich Fotos der Mitglieder zur Bewertung gestellt, die üblicherweise mit null bis zehn Punkten bewertet werden können. Andere wirken ein wenig seriöser und beschäftigen sich mit Userbewertungen von Webseiten, Blogs etc.

Weiter gehe ich nun nicht darauf ein denn das würde jeden Rahmen sprengen 🙂

das nächste Thema :

VirtualCommunity vs. CyberCommunity .. wo liegt der Unterschied ?

Internetradios – Musik und Spielereporter in Einem

Zuerst kommt hier nun ein Ausflug in die Welt der Internetradios und zwar heute mal in Form eines Glückwunsches zum sechsten Jahrestag an #raute-musik.

Diese Mirc Adresse ist wahrscheinlich nicht mehr vielen bekannt .. mir aber sehr wohl .. damals als ich noch bei #irc-fm gemoddet habe schielten wir immer auf die Peaks (Zuhörerzahlen) des Senders und haben versucht dagegen zu halten.

Wenn es einen Treffpunkt außer den Channels der Progamer-Clans im Internet gab, dann waren es die Internetradios und die Communities, die um sie herum entstanden sind. Viele kleine Radios schossen aus dem Boden, aber auch große und beständige Sendestationen wie rautemusik schicken uns über die Weiten des Internets unsere Lieblingsmusik und Infos zu den neuesten Ergebnissen von Lanparties oder anderen großen Events.

Sicherlich weiß jeder, was Radios im Allgemeinen sind, doch Internetradios haben schon ihre Besonderheiten. Die Musikdaten werden nicht über Radiowellen an unsere Rechner übertragen, sondern eben wie der Name sagt über das Internet.

Um die Internetradios, die in Form von Datenstreams gesendet werden, empfangen zu können, benötigt man aufgrund der Bandbreite, mit der die Musik bei den meisten Radios gesendet werden, einen DSL-Anschluss und Winamp, ein Programm mit dem Musik abgespielt werden kann. Mittlerweile ist dieses Tool aber auch dafür konzipiert, Videos darzustellen und eben Streams zu dekodieren und in Musik umzuwandeln.
Die Stream IPs der einzelnen Radios ist meistens auf deren Homepages oder im Irc zu erfahren. Dort genügt ein Doppelklick auf die IP und schon kommt man in den Genuss des Radioinhalts.

Die Technik mit der Ihr Eure Stimme in den Äther schicken könnt ist denkbar einfach. Ihr verbindet euch per Internet mit einem Shoutcast Server. Und alle Leute die zuhören wollen, können sich über die vorhin erwähnte Stream IP, die von euch gesendete Musik und Moderation nach Hause holen. Genauere Beschreibungen zum Einstellen der Soundkarte für diese Moderation werden euch sicherlich die Teams der einzelnen Radios geben.

Das Schöne an den Internetradios ist, dass sie größtenteils privat organisiert sind und jeder, der ein wenig Talent mitbringt, selbst Moderator werden kann. Wer denkt, dass man dafür ein echtes Sendestudio braucht, liegt falsch, denn alles was man braucht um Moderator zu werden ist eine angenehme Stimme, ein Headset mit Mikrofon und das besagte Programm Winamp mit einem Plug-In namens „Shoutcast“.

Ein weit größeres Problem stellen die Senderechte von Musik dar, denn wie beim richtigen Radio auch müssen für die Austrahlung von Musik GEMA Gebühren entrichtet werden. Wer das nicht macht begeht eine Straftat. Nach erfolgten Gesetzesänderungen und erhöhter Gebühren haben viele Onlineradios, gerade die Hobbyprojekte, die viel Kreavität an denTag gelegt haben schliessen müssen und ein Teil dieser Kultur ist verlorengegangen.

Doch nun zurück zu den positiven Aspekten dieser Entwicklung .. Glückwunsch zum 6. Bestehen und macht weiter so .. 🙂

raute3

Das unter der Marke RauteMusik.FM betriebene Internetradio wurde Anfang 2003 als Jugendprojekt ins Leben gerufen und hat sich seitdem zum größteneuropäischen Internetradio seiner Art entwickelt. Mit neun Spartensendern, 24 Stunden Programm und über 250 Mitarbeitern erreicht das Radio eine Community mit derzeit über 90.000 registrierten Mitgliedern.Aufgrund der hohen Qualität und des offenen Charakters des Projekts erfreuen sich die Spartenkanäle von RauteMusik.FM einer hohen Publikumsakzeptanz mit bis zu 27.000 gleichzeitigen Hörern zur Primetime und etwa 650.000 Zuhörern über den Tag verteilt. Damit zählt RauteMusik zu den wenigen weltweiten Internetradiosendern, deren Einschaltquoten mit denen lokaler UKW-Radiostationen verglichen werden können. Die größtenteils
ehrenamtlichen und meist jugendlichen Projektteilnehmer können in einem offenen System anhand von Leitfäden und der Vermittlung von Grundlagen der Mediengestaltung ihre Fertigkeiten in der Öffentlichkeit trainieren und unter Beweis stellen. Kollegen aus dem UKW-Rundfunk unterstützen die Teilnehmer durch internes Coaching und Beratung, auch bei der Evaluierung eines möglichen Berufswunsches. Die Integrität des Konzepts wird durch die Vermarktung, Beratung und Qualitätsmanagement der RauteMusik Media Ltd. Gesichert.

Bernd Breiter, Gründer und Geschäftsführer von BigCityBeats freut sich über die neuen Partner: „Wir sind überglücklich mit der RadioGroup einen höchstkompetenten Partner gefunden zu haben, der die BigCityBeats in weiten Teilen Deutschlands über Antenne empfangbar und erlebbar macht. Und besonders stolz sind wir mit RauteMusik die BigCityBeats zum 24-Stunden-Format ausgebaut zu haben!“

Euer Woxi .. mit einem lachenden und weinendem Auge

Communities werden immer beliebter …

Communities werden immer beliebter und sind aus dem World Wide Web nicht mehr wegzudenken.

Manche nutzen sie privat, manche ausschließlich beruflich, wobei letztere eher als Randgruppe anzusehen sind 🙂

Im Gegenzug ist vollkommen klar, wenn man einmal damit angefangen hat, sich auf diesem Wege auszutauschen findet man oft Gefallen daran. Steigende Mitgliederzahlen und die vermehrte Einbindung von Features erfordern dann natürlich geregelte Abläufe.

Alle Arten der Internetkommunikation werden von Communities genutzt. Dazu gehören E-Groups, Diskussionsforen, Chat-Räume, Blogs, ICQ, MSN als auch die gute alte persönliche E-Mail-Adresse. Alles zielt auf die gegenseitige Vernetzung der Mitglieder hin und dient der Erschaffung virtueller Lebensräume.

wenn ich mich aber so im Real Life umschaue brauch ich gar keinen Platz 🙂

Nutzer eines bestimmten Interessengebiets kommen in Special Interest Communities zusammen. Themenbereiche können Inhalte wie Hobbys (zB. Fitness), Erotik oder auch bestimmte Sportarten sein. Unglücklicherweise geht man auf kommerzieller Ebene dazu über, gezielt junge Menschen in Zusammenhang mit deren Vorlieben anzusprechen, um sie in eine Community einzubinden.

was allein wächst ist gut .. muss man Bedürfnisse schaffen ?

Viele Communities gehen aus Produkten der Medienbranche hervor. Durch Fernsehsendungen, Magazinen, Zeitungen, Zeitschriften oder Radiosender bilden sich oft unabhängige
Online-Netzwerke.

Wow eine gesunde Konstellation 😀

Natürlich haben sich um die meisten Onlinespiele große Communites gebildet.
Hier findet die Kommunikation der Spieler untereinander meist in auf eigenen Servern erstellten Foren oder den kostenlosen Foren der User statt. Diese Foren und Chats lehnen sich an den Gegenstand der gesamten Webseite an. Darüber hinaus werden verschiedene Instant Messenger sowie Internet-Telefonie benutzt, um zeitnahe Aktionen zu planen und durchzuführen.

Die Moderation und das Management der Communities bedürfen eines Feingefühls, aber auch Durchsetzungsvermögen.

Gerade innerhalb von Public Communities kann es zu Verstößen gegen die Nettikette oder unerlaubten Äußerungen kommen. Zum Anfang können die sogenannte „Bad List´s“ helfen. Hiermit werden unerwünschte Worte rassistischer oder verfassungswidriger Natur mittels Software abgeblockt.

Meine nächsten Artikel in dieser Sparte beleuchten dann näher die verschiedenen Arten der Communities ..

Euer Woxi