Fehlt uns Opera Unite noch als Webserver ?

Mit Opera Unite kann man den eigenen Browser zum Webserver machen.

Der Browser-Hersteller Opera hat nun ein neues Feature seines gleichnamigen Browsers vorgestellt, das potentiell das Internet verändern kann.

Das klassische Client-Server-Modell des Web brauchen wir nicht mehr.
Anstatt auf Webanwendungen auf Servern zuzugreifen, können Browser mit Unite direkt mit anderen Browsern kommunizieren.

Ich möchte gerne wissen was Browser sich so zu sagen haben …

Jeder Rechner ist Client und Server zugleich und damit können Nutzer Inhalte direkt mit anderen tauschen. Opera gewährt dabei Zugriff auf die Musiksammlung, Fotos oder ganze Websites, die auf dem Rechner des Nutzers liegen.
Im Prinzip eine Weiterentwicklung von P2P vom reinen Filesharing mit speziellen Clients hin in Richtung Browser und allgemeiner Webeinsatz.

Schöne Sache .. aber jeder der sich mit dem Web ein wenig beschäftigt, hat auch eigenen Webspace, wo man schnell mal was hinschaufeln kann … aber man kann ja flugs im Umkehrschluss auch den eigenen Rechner aufmachen 😀

Einsatzmöglichkeiten von Opera Unite sind zum Beispiel:

  • Filesharing
  • Webserver
  • Mediaplayer
  • etc.

Mit Opera Unite ist es ein Kinderspiel, sogenannte Darknets einzurichten. Diese können öffentlich oder mit beschränktem Zugang ausgestattet werden, wen wunderts ?

Der Technikhintergrund (nur leicht berleuchtet) :

Opera Unite funktioniert über einen Proxy, bei dem sich der Browser anmeldet und seine Unite-Anwendungen bereitstellt. Die Verbindung wird also über die Opera-Server hergestellt.

Yes Sir .. noch eine Anmeldung im Web die man tätigen kann .. auf zum gläsernen Menschen .. twitter, Xing , facebook etc. reichen ja nicht 😉

Achtung IRONIE

Und denkt bitte bei den Anmeldungen bei diversen Webdiensten daran das ihr immer das gleiche Passwort verwendet .. wenn das dann einer knackt will derjenige auch an alle Accounts von euch ..

Und unsere Hobbyentwickler können eigene Dienste für Opera Unite schreiben, aber:

Opera behält sich aber eine Überprüfung der bereitgestellten Dienste und Anwendungen vor, um eine grundlegende Fehlerfreiheit zu gewährleisten – man übernehme aber keine Garantie für die Inhalte der von Dritten bereitgestellten Unite-Anwendungen oder für deren Funktionen.

Wow .. doch Kontrolle ? Nuja dem Erfindungsgeist des Menschen etwas entgegenzusetzen ist schwer .. aber man wächst ja mit den Aufgaben 🙂

Laut Gizmodo findet man eine Menge öffentlich zugängliche Musikstreams über Unite. Das könnte also ohne weiteres der nächste Urheberrechts-GAU werden.

Und so geht dann vielleicht ein Konzept unter, welches in meinen Augen noch nicht ausgereift für diese Welt ist.

Fazit :
So etwas brauch ich nicht .. eine Bündelung verschiedener Webdienste im Bezug auf Web 2.0 wär sinnvoll .. und das mit einem Login und auf einer Webseite .. ich dachte auch das etwas in diese Richtung kommt .. denken aber sollte man aber Pferden überlassen wie schon ein Sprichwort sagt.
Schade …

Weitere Links zum Thema:

» heise online – Opera Unite: Der Browser wird zum Server

» Gizmodo – Opera Unite: Your Browser Is Now an All-Purpose Server

» Opera Unite – frequently asked questions

Euer Woxi

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